Behördenwillkür beim LBA
Behördenwillkür beim LBA

Hier schreibe ich über meine neuesten Eindrücke und Erlebnisse mit dem LBA.

Ich freue mich auf Eure Kommentare! Gerne könnt Ihr auch direkt Kontakt zu mir aufnehmen.

Meine Erfahrungen mit dem LBA

Geschafft - wirklich?

17. Feb. 2018
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Antwort auf das Gutachten

5. Sep. 2017
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Ein Monat später

9. Juni 2017
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Mal wieder Post aus Braunschweig

8. Mai 2017
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Donnerstag, 4. Mai 2017
Der Verkehrsausschuss meldet sich

 

Der Anwalt hat nix gehört bisher, ich auch nicht. Der Abteilungsleiter ist nicht erreichbar. Er bekommt noch eine Frist. Aber der Berichterstatter Luftfahrt des Verkehrsausschusses im Deutschen Bundestag nimmt Kontakt mit mir auf und macht mir Hoffnung, dass man die Zustände in Braunschweig in einer Ausschusssitzung vielleicht doch einmal auf die Tagesordnung nehmen könnte.

Mittwoch, 20. April 2017
Und weiter gehts

 

Der Abteilungsleiter Luftfahrtpersonal hat den Auftrag, meinen Brief an den Präsidenten vom 4. April zu beantworten. Er ist ziemlich angefressen über meine Kritik und schickt noch zwei Seiten Verwaltunsglyrik hinterher, wie schwer man es doch habe in Braunschweig und wie ausgelastet und all die Vorschriften Petenten.

Zwischenzeitlich habe ich meine beiden Kölner Bundestagsabgeordneten, die praktischerweise auch beide dem Verkehrsausschuss angehören, gebeten, noch einmal meine Beschreibung der Braunschweiger Zustände aus dem Schreiben an den Bundesminister zu lesen und mir einen Termin zu geben, um die Angelegenheit im persönlichen Gespräch zu erörtern. Ich hätte ja gern, dass die Zustände beim LBA auf die Tagesordnung des Verkehrsausschusses kommen, noch vor der Sommerpause...

Meine Geduld neigt sich dem Ende zu und ich beauftrage eine Kölner Kanzlei, ein wenig Druck aufzubauen und der Abteilung L in Braunschweig einen freundlichen Brief zukommen zu lassen mit einer Frist bis zum 28. April. Denn Druck erzeugt Wärme und Geborgenheit.

Freitag, 7. April 2017
Es passiert noch was

 

Noch eine Email, auch vom Verkehrsministerium. Der Minister habe den Brief erhalten und dankt dafür. Zuständigkeitshalber kümmere man sich hier darum.

Am gleichen Tag bestätigt mir der Petitiosnauschuss des Deutschen Bundestags den Eingang meiner Eingabe, die fortan als Petition behandelt wird. War zwar nicht Idee des Gefechts, aber bitte.

Ich denke laut darüber nach, ob ich mein Medical nicht ausflaggen soll, am liebsten in die Schweiz. Ein Blick auf die Webseite des flugmedizinischen Dienstes des Bundesamts für Zivilluftfahrt BAZL in Bern förderte nicht nur Informationen zutage, sondern auch Telefonnummer und Fax sowie eine ganze Reihe mit Formularen zum Download, darunter auch, als hätte man die Nöte deutscher Luftfahrer geahnt, ein Formular zum Transfer medizinischer Akten zwischen den nationalen Luftfahrtbehörden unter der Legislative der europäischen Luftfahrtbehörde EASA. Mitarbeiterin tat mir freundlich, kompetent und schnell Bescheid, dass man mir vermutlich in meiner Angelegenheit nicht so schnell helfen könne, da ja das BAZL auf der Grundlage einer Wiederholungsuntersuchung die Tauglichkeit bescheinigen würde und das ginge nicht ohne den Zugriff oder Transfer meiner flugmedizinischen Akte aus Braunschweig. Die Beamten dort seien aber nicht imstande, die erforderlichen Informationen zu bearbeiten oder herauszurücken. Ein Catch 22 also oder anders: hier beißt sich die Katze in den Schwanz.

Freitag, 31. März 2017
Es passiert was


Eine Email vom Verkehrsministerium. Verabredung zum Telefonat vier Tage später. Ob man denn den Brief, der dem Referat Luftfahrt vorläge, auch dem Präsidenten des Luftfahrt-Bundesamtes vorlegen dürfe? Darf man. Und ich schreibe ihm noch einen eigenen. Sinngemäß steht drin: Tut mir leid, dass ich mit direkt Ihrem Chef rede, aber wenn die Entscheidungsebene auf die Leitungsebene hochgerutscht ist, müssen wir auch nicht miteinander reden.

Mittwoch, 29. März 2017
Hotline – Hotline?


Oh Wunder! Die einzige Leitung des Referats L5 Luftfahrtmedizin, erreichbar dienstags bis donnerstags zwischen 0930 und 1100 ist frei! Und es geht sogar jemand dran! "Wie weit ist denn meine Angelegenheit", möchte ich gern wissen, einen Stempel drauf und in die Post kann ja nicht so lange dauern. "Ja was glauben Sie denn, da kannn ja jeder, da sind noch Dutzende vor Ihnen..." Positiv ausgedrückt: Unbefriedigend. Ärgerlich. Aber erwartbar. Ich beschließe, einen Brief an den Bundesminister für Verkehr und digitale Infratsruktur zu schreiben. Der ist nicht besonders nett. Der Brief, meine ich. Und aufs Fax damit. Wo ich schon mal dabei bin, schicke ich ihn gleich auch noch an den Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages. Schadet ja nix. Mal sehen, was passiert.

Freitag, 17. März 2017
Post aus Braunscheig


Schon da? Das ging aber schnell! Pustekuchen. Nur die Aufforderung, noch eine Datenfreigabeerklärung und eine Kostenübernahme nachzureichen und ein Protokoll. Schnell aufs Fax damit, denn Ich hatte nach einer Dürrephase von fünf Jahren endlich das Angebot eines Luftfahrtunternehmens, wieder als Erster Offizier auf einem Businessjet fliegen zu dürfen!

Donnerstag, 9. März 2017
Wieder ein Medical Klasse 1


Dachte ich mir und ging zum Aeromedical Center beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Porz. Ein medizinischer Zwischenfall im vergangenen Sommer, den ich der Vorschrift folgend meinem Fliegerarzt angezeigt hatte, zog nach sich, dass ich nach der letzten Verlängerungsuntersuchung im vergangenen Herbst lediglich mit einem eingeschränkten Medical der Klasse 2 vom Hof geritten bin und mich nun Anfang März dem Fliegerarzt des DLR zu einer Neubewertung meiner Tauglichkeit vorstellen musste. Der Arzt machte mir nach der zweistündigen Untersuchung Mut und sagte sinngemäß, es sei nicht eine Frage, „ob“, sondern lediglich, „wann“ ich das Medical erhalte. Das jedoch müsse mir das Luftfahrt-Bundesamt nach Bewertung der Untersuchungsprotokolle einhändigen. Sehr schön!

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